_____________________________________________________________________ Alaskas  Süden

Der Yukon mit seiner unendlichen Weite und die vom Frost aufgeworfenen Straßen empfing uns mit einem Knall. Ein LKW wirbelte unkontrolliert auf einem nicht geteerten Straßenbauabschnitt Steine auf. Einer hatte sich unsere Frontscheibe als Ziel ausgesucht. Der Einschlag ließ böses erahnen. Nach der Schrecksekunde blieb der erwartete Sprung aus. Ein kleiner Impact war alles.

Da hat es Ulla und Karl am selbigen Nachmittag schwerer getroffen. Am Morley Lake fanden wir einen traumhaften Übernachtungsplatz. Das Zischen das mich beim Aussteigen empfing klang nicht nach einem regulären Zischen, nicht nach einem dazugehörigem, nicht das was man hören möchten wenn das Fahrzeug abgestellt wird. Es war ein leises, hinterhältiges dauerhaftes Zischen. Karl bekam davon noch nichts mit. Ich sagte "Karl an deinem Auto zischt es. Kann es sein das dein Reifen Luft verliert?" Der Schlauchreifen des Axor verlor Luft. Wir halfen zusammen und nach einer Stunde stand das 18 Tonnen Fahrgestell auf dem Ersatzreifen. >>

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_____________________________________________________________________ Alaskas Norden

Zwangsläufig mussten wir den selben Weg wieder zurück den wir bis nach Homer hinunter gefahren waren. Nur an der Kreuzung, am türkisfarbenen Kluani Lake, wo es links nach Anchorage geht und rechts nach Seward setzte ich den Blinker um nach Seward ab zu biegen. Bevor wir den Fischereihafen erreichten, wo auch gerne Kreuzfahrtschiffe anlegen, schauten wir am Exit Glachier vorbei und waren ein weiteres Mal bestürzt wie rapide die Erderwärmung die Eismaßen dahin raffen lässt. >>

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