_____________________________________________________________________ Fazit Mauritius

Jetzt sitze ich da, auf der Terrasse, nur mit einer Short bekleidet, es regnet mal wieder in Strömen und der Strom ist, wie schon des Öfteren, ausgefallen.

Ich versuche eine Zusammenfassung auf die Reihe zu bekommen wie wir die letzten 9 Wochen Mauritius erlebt und kennen gelernt haben.

Wo soll ich Anfangen und wo soll ich aufhören? Am besten am Anfang, nach der Landung. Wir wurden von einem sehr freundlichen Fahrer abgeholt und jetzt bin ich auch schon beim Thema. Die meisten Pauschaltouristen kommen kaum oder gar nicht aus der Enklave „Hotel-Ressort“ heraus und werden so auch nicht die Herzlichkeit der Menschen kennen lernen. Sobald man ihnen ein Lächeln schenkt, ihnen zuwinkt oder ein „Bonjour“ über die Lippen bringt kommt selbiges mit genau so einer Liebenswürdigkeit zurück. Diese Eigenschaft fanden wir leider kaum bei den weißen Mauritianern. Nun gut, vermutlich schwingen noch einige Gene aus der Kolonialzeit mit was diese Freundlichkeit vermutlich nicht erlaubt.

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_____________________________________________________________________ Aus, Schluss, Ende, vorbei

Gerade schießt mir die Frage durch den Kopf „Stehe ich unter einen schlechtem Karma oder sogar unter Woodozauber?“ Afrika ist nicht weit und die Nachkommen ehemaliger Sklaven leben zahlreich hier.

Leider ist es so, dass für mich das Kiten und der Badespass auf Mauritius gestern ein abruptes ende genommen hat. Am Montag setzte, nach längerer Flaute, der Süd-Ost-Wind wieder ein. Nach mehreren Stunden auf dem Wasser kam ich am Nachmittag zurück und war glücklich über den tollen Tag. Ich freute mich schon auf Dienstag den die Windvorhersage konnte sich ebenfalls sehen lassen. Das zumindest meinte das Internet.

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_____________________________________________________________________ Tamarin Falls

Durch ein Foto ist Bettina auf die Tamarin Falls aufmerksam geworden und nach kurzer Überlegung haben wir uns entschieden einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen.

Es handelt sich hierbei um so genannte 7 Becken welche in einem 5 - 6 Stunden Trip erwandert werden können oder man wählt die kürzerer die sich auf 3 Becken beschränkt und etwa 2 - 2 1/2 Stunden dauert. Den Abstieg sollte man definitiv nicht unterschätzen. Festes Schuhwerk ist ein muß und es handelt sich hier wirklich um einen Pfad den man ohne Guide nicht gehen sollte sofern man den Einstieg überhaupt findet.

Unsere Empfehlung ist hier Wesley der französisch und englisch spricht und die Tour sehr professionell angeht.

e-mail: wesley1823@live.com

Phone: 230 571 84966 / 230 6846290

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_____________________________________________________________________ Maha Shivaratree

Maha Shivaratree, der heiligste Feiertag, der nordindischen Hindus viel 2015 auf den 17. Februar, einem Dienstag. Uns wurde empfohlen an diesen Tag auf keinen Fall hoch zum Grand Bassin zu fahren. Da wir ab und zu auf den Ratschlag andere Leute hören sind wir schon am Sonntag in den Nationalpark Black River aufgebrochen wo die Pilgerstätte liegt.

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_____________________________________________________________________ Schnorcheln mit Delphinen

Bettina hatte den großen Wunsch, dass wir auf Mauritius mit Delphinen zum Schnorcheln gehen. Seit Jahren werden dazu auf der Insel kommerzielle Bootstouren angeboten was für uns ein zweischneidiges Schwert darstellte. Zum einen möchten wir diese Erfahrung gerne  machen aber zum anderen wollen wir diese intellegenten Tiere ungern stören. Nachdem wir uns mit Justin, der Nachbarsohn unseres Vermieters, unterhalten haben stellte er, aus seiner Sicht, einige Dinge klar. Man fährt mit einem Boot über den Riffgürtel hinaus auf den offenen Ozean. Die Delphine werden nicht angefüttert und sie können jederzeit davonschwimmen wenn es ihnen zu viel werden sollte außerdem sind die Säugetiere auch nur am Morgen anzutreffen. Am besten so von 7.00 bis 9.00 Uhr dann verschwinden sie in den Tiefen des Indischen Ozeans.

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_____________________________________________________________________ Thaipusam (Kavadee)

Schon einmal davon gehört? Wir, ehrlich gesagt, nicht bewusst. Beim Stöbern im Internet bin ich auf diese Worte gestoßen und das dies eines der wichtigsten Feste der südindischen Tamilien sei. Das Datum, der 3. Februar, passte und so stand eigentlich nur noch im Raum wo und zu welcher Uhrzeit findet das Fest, hier auf Mauritius, statt.

Weitere Recherchen haben uns nicht wirklich weiter gebracht außer dass es verschiedene Treffpunkte gibt von wo aus die Gläubigen ihren Bußgang antreten. Aber wo könnte so ein Treffpunkt sein und wann beginnt die Vorbereitung? Wir fragten Kevin und er meinte Bel Ombre sei perfekt. Am Montag sind wir zufällig durch den Ort gefahren und fanden das er alles andere ist nur nicht perfekt. Das konnte es nicht sein. Bei der weiteren Suche im Netz  stieß ich dann auf einen Treffpunkt der nicht weit von Quatre Bornes entfernt, an einem kleinen Flusslauf liegt. Das hörte sich gut an. Am Dienstagmorgen hat dann um 6.00 Uhr der Wecker geklingelt und wir machten uns eine Stunde später auf den Weg in der Hoffnung den richtigen Ort und die richtige Uhrzeit gewählt zu haben.

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_____________________________________________________________________ Angekommen im Paradies

Ich sitze gerade in unserem klimatisierten Schlafzimmer, während Bettina schweißgebadet die Reste unseres Abendessens beseitigt und überlege was ich schreiben kann.

Wir werden jetzt die nächsten 9 Wochen, in Le Morne in mitten eines Fischerdorfes, an der Ringstraße B2 in zweiter Baureihe, leben. Mit bestimmter Sicherheit dürften wir fast die einzigen Weißen hier sein. Irgendwie komme ich mir schon sonderbar vor aber die Menschen sind nett, grüßen gehen dann aber auch schon ihren Weg. Für uns ist es ein wenig schwierig da die Umgangssprache kreol oder französisch ist und wir weder das eine noch das andere sprechen. Mit englisch kommen wir aber gut zurecht und die Leute versuchen zu verstehen was wir möchten. Unser Vermieter Kevin versucht uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen und würde vermutlich auch das Unmachbare für uns noch organisieren.

Aber eines muß man sich vor Augen halten, dieses Mauritius hat mit dem Mauritius aus den Hochglanzprospekten überhaupt keine Gemeinsamkeiten aber es gefällt uns trotzdem.

Ein weiteres Kapitel, was für uns sehr ungewohnt ist, ist der Linksverkehr. Ich ertappe mich immer wieder das ich beim Einfahren in eine Straße in die falsche Richtung schaue und am Anfang noch den Scheibenwischer mit dem Blinkerhebel verwechselte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der entgegenkommende bzw. der rückwärtige Verkehr erahnen kann das die quitschenden Scheibenwischer unseres Fahrzeuges soeben die Fahrtrichtung anzeigen in die wir abbiegen möchten.

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_____________________________________________________________________ 25 Monate ohne große Verpflichtungen

Inklusiv aller angefallenen Überstunden habe ich heute meine Auszeit angetretten und mein Arbeitsbeginn wird in 25 Monaten, am 02.01.2017, wieder erfolgen. Was bis dahin dann geschieht kann uns keiner sagen. Wie heißt es in München "Bis dahin fließt noch viel Wasser die Isar runter".

Bettina hat mich auch gleich noch gefragt wie es sich anfühlt. Mein erster Gedanke war "Frei" aber im Grunde konnte ich ihr keine Antwort auf diese Frage geben denn ich glaube das Ganze muß sich erst einmal setzen wie bei einem guten Rotwein den man in eine Dekandierkaraffe gießt, sozusagen an die Luft setzt, damit er sein volles Aroma entfalten kann.

Groß zum Nachdenken werden wir sowieso nicht kommen denn Arbeit steht noch genügend an und es wird uns sicherlich nicht langweilig werden aber wir werden einen Gang herunterschalten denn Bettina ist ab Ende nächster Woche ebenfalls zu Hause und dann können wir die nächsten 3 Wochen noch räumen und verpacken bis die Hände glühen.

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